Die Qual der Wahl. Wochen- oder Tageslinsen? Wo liegen die Unterschiede? Und welche sind besser?

Einst gab es nur harte Kontaktlinsen. Mit den weichen Jahreslinsen – für viele die Befreiung von der Brille – kamen aber auch Probleme: Proteine begannen sich auf der Linse abzusetzen: im Gegensatz zu bakteriellen Verunreinigungen waren sie auf Dauer nicht zu säubern. Die Lösung kam mit den Monatslinsen, deren kurze Tragdauer Proteinablagerungen ausschliesst. Heute ist die Tageslinse punkto Hygiene, Komfort und Bequemlichkeit nicht mehr zu übertreffen.

Tageslinsen werden morgens steril aus der Packung genommen und eingesetzt, nach dem Herausnehmen wandern sie in den Abfall. Hygieneanforderungen werden irrelevant, indem das Risiko von Komplikationen durch verunreinigte Linsen ausgeschlossen ist. Das Reinigungsprozedere entfällt; Ersatzlinsen in der Tasche lassen Sie niemals in Not kommen. Wer seine Brille nur unregelmäßig aufsetzt, fährt mit Tageslinsen sicher bequemer, auch Sportler sind mit Tageslinsen gut bedient: Brillen gehen schnell zu Bruch – Ersatz ist teuer.

Jeder Hersteller hat aber auch Monatslinsen im Angebot. Menschen mit Sinn für langlebigere Produkte fahren mit ihnen erst noch etwas günstiger. Wer aus der Frage eine Preisfrage macht, sollte allerdings beim Rechnen die Kosten für die Reinigungsflüssigkeit mit berücksichtigen. Stellen Sie Ihre Fragen rund um die idealen Linsen Ihrem Fachoptiker.

Tipp des Monats: Keine Panik, wenn Sie Ihre Linsen einmal zwischenlagern müssen: Packen Sie sie ganz einfach in Alufolie, bis Sie wieder Linsenflüssigkeit zur Verfügung haben.

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