Weltweit sind derzeit etwa 4 Millionen Patente in Kraft; jedes Jahr werden 700000 neue Patente angemeldet. Obwohl der Research aufwändig und die Anmeldung kostspielig ist, erhält alleine das Europäische Patentamt über 150000 Patentanmeldungen pro Jahr: mehr als die Hälfte davon werden mit einem Patent ausgestattet. Nur wenige der patentierten Erfindungen führen allerdings zu einem wirtschaftlichen Erfolg. Zwischen 1967 und 1976 wurden Jacqueline Urbach sechs angemeldete Patente rund um die Entwicklung von Kontaktlinsen ausgestellt: Zwei ihrer Erfindungen hatten durchschlagenden wirtschaftlichen Erfolg und prägten die Entwicklung der Kontaktlinsen massgeblich und nachhaltig.
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1967: Erfindung der Farblinse
Patent Nr: D211757
Die Herstellung von farbigen Kontaktlinsen basiert bis heute auf Urbachs Erfindung.
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1969: Erfindung eines Apparates zur verfeinernden Bearbeitung des Linsenrandes
Patent Nr: 3458959
Der von Urbach entwickelte Apparat ermöglichte das Abschleifen und Verfeinern des Linsenrandes zur Verminderung von Irritationen im Auge und wesentlichen Optimierung des Tragkomforts.
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1974: Erfindung des weichen Linsenmaterials
Patent Nr: 3985697
Das 1959 von Otto Wichterle erfundene, noch zerbrechlichen Basismaterial zur Herstellung von weichen Linsen entwickelte Urbach zu einem sehr viel dünneren, stabileren Linsenmaterial weiter, das den Tragkomfort massgeblich verbesserte. Die Erfindung ermöglichte neu die Produktion von weichen Linsen auf konventionellen Drehbänken.
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